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Dieser post wird unter dem Titel "Einfach mal so" stehen, weil es eigentlich keinen besonderen Anlass gibt, aber ich ja mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern kann. Dafür sind diese Seiten schließlich da, weil man denkt, man hätte was zu erzählen, was andere Menschen nicht verpassen dürfen. Ich hatte eigentlich schon ein
neues Video im Kasten, aber leider kann ich mit dem Format, das meine Kamera produziert die Videos nicht bearbeiten und deswegen muss ich mir da jetzt was anderes einfallen lassen. Somit wird das vorrübergehend wieder ein Schreib-Blog (hehe, lustige Wortspiele...) Ich werde aber versuchen meinen Post mit möglichst vielen Bildern zu schmücken um es nicht zu langweilig zu machen.

Soweit so gut, was ist spannendes passiert? Am aktuellsten ist eigentlich das Beatsteaks Konzert gewesen, auf dem ich vergangenen Mittwoch gewesen bin. Zusammen mit zwei anderen EFD-lern habe ich mich in Stockholm getroffen um die Berliner Jungs in einem für ihre Verhältnisse ungewöhnlich kleinem Club spielen zu sehen. Die Schlange vor dem Eingang war 15 minuten nach Einlass regelrecht süß im Verhältnis zu den Konzerten, die man von ihnen aus Deutschland kennt. Die paar Menschen, die trotz allem ihren Weg zum "Debaser Slussen" gefunden haben, waren dann obendrein natürlich zu 87% auch noch deutsch. Deutsch, aber dafür viel gesprächsfreudiger als in ihrem Heimatland, so hatte ich das Gefühl. Egal wen man ansprach, ein kleines Gespräch kam eigentlich immer zu stande und so gingen die eineinhalb Stunden bis es losging auch relativ schnell um. Es folgten 2 sehr anstrengende Stunden mit viel rumgequetsche, -schubse und -springe, aber darauf stellt man sich ein, wenn man auf ein Punk/Rock-Konzert geht.
Nachdem das Konzert dann vorbei war und die meisten der ca 250 anwesenden Menschen den Club verlassen hatten, kamen dann die Jungs der Band noch aus ihrem Backstagebereich hervor um ein bisschen mit den Fans zu plaudern und Fotos zu machen. Wir blieben da natürlich keine Ausnahme. Leider war meine Kamera in der Garderobe (ich kenne mich zu gut und wusste, dass sie bei meinem Glück und Geschick das Konzert wohl anders nicht überlebt hätte) und so warte ich noch bis ich die Fotos, die einer der Freiwilligen die mitwaren gemacht hat, auf CD nachgeschickt bekomme.
Nach einer lustigen Gesprächsrunde in einer Bar mit ein paar Jungs aus Dortmund, die extra für das Konzert nach Stockholm angereist waren, ging es auch schon in die WG des spanischen Freiwilligen, der dabei war. Dort sind wir dann auch gegen halb 3 schlafen gegangen um ca 4 stunden später wieder (topfit versteht sich) aufzustehen um zurück zu T-Centralen (dem Stockholmer Hauptbahnhof) zu fahren. Für mich war die Zugfahrt nach 2 Stunden beendet, Michael, der deutsche Volontär, hatte noch 5 weitere Stunden vor sich. Leicht erkältet und minimal übermüdet ging es dann direkt von Örebro mit dem Bus weiter nach Lindesberg, ein "Dorf" ca 50 km entfernt.
Dort warteten schon Sandra und Ellen (meine Arbeitskollegen) sowie zwei andere Leiter auf mich in einem kleinen Häuschen:



Dass an einem See lag (wie ungefähr alles in Schweden) :



Dort sollten dann etwa 2 Stunden nach meiner Ankunft noch 13 Kinder eintrudeln, die wir für 2 Tage unterhalten sollten. Die Kinder waren ca 10 Jahre alt und hatten in der Woche Ferien, die hier "Sportferien" genannt werden, in der Woche ist keine Schule aber die Schüler können sich für verschiedene Aktivitäten eintragen, wie z.B. Skifahren oder Eishockey spielen oder aber auf eine Pfadfinderübernachtung gehen.
Bei uns lief dann das volle (Pfadfinder-)Programm ab von Schatzsuche über Lagerfeuer zum Holzschnitzen.







Am Abend wurde auch noch eine Art Spiel zum Thema Alkohol und Drogen gespielt, den der Pfadfinderverband möchte schon die Kinder in frühem Alter darüber aufklären. In der Praxis sah das dann so aus, das die Kinder in einem Stuhlkreis saßen und Aussagen über Alkohol / Tabak / Drogen gemacht wurden. Immer wenn eines der Kinder die Aussagen als zutreffend empfand konnte es aufstehen und sich an einen anderen Platz im Stuhlkreis setzen. Dann konnte man noch etwas erzählen, was einem zu der Aussage einfällt, man musste aber nicht seine eigene Meinung in irgendeiner Art rechtfertigen. Solche Aussagen waren z.b: "Es ist nicht schwer mit dem Rauchen aufzuhören, wenn man nur wirklich will" oder "Jungs trinken Alkohol um Mädchen zu imponieren". Hierbei kamen interessante Dinge hervor, weil einige Kinder dabei waren, deren Eltern Probleme mit Alkohol hatten und vielleicht auch aus diesem Grund ihre Kinder zu diesem Pfadfinderverein schicken um zu verhindern, dass ihre Kinder einmal ähnliche Probleme bekommen. Ich fand besonders dieses Spiel sehr interessant, weil ich vorher noch keine "Aufklärungsarbeit" von unserem Verband miterlebt habe.
Ich hatte während der beiden Tage mehr Aufgaben als "ZBV" (Zur besonderen Verfügung), wenn etwas getan werden musste, war ich meistens dafür verantwortlich. Also z.b. die Küche in Ordnung bringen, während die Kinder schon bei der nächsten Aktion waren (bei der natürlich auch die Leiter aktiv waren) oder das Essen vorbereiten, wobei ich bei letzterem auch Hilfe von den anderen Leitern bekam, wenn diese nicht gerade noch mit den Kindern beschäftigt waren. Mir hat die Übernachtung ziemlich viel Spaß gemacht, auch wenn ich nicht so viel mit den Kindern reden und interagieren konnte, wie ich es gern gewollt hätte. Aber ich habe mir Mühe gegeben und auch die Kinder haben mich nett aufgenommen und so kamen auch immer mal kürzere "Gespräche" (auf schwedisch) zustande. Es klappt also immer mehr mit der Verständigung und ich bin auch schon fleißig am Kinderbücher lesen um meinen Wortschatz etwas aufzumöbeln. Nachdem die Kinder dann am Freitag abgeholt wurden, hieß es für uns das ganze Chaos wieder zu beseitigen und das Haus wieder in den Zustand zu versetzen, in dem es vorher war. Das klappt natürlich wunderbar wenn man (in meinem Fall) erkältet und (für uns alle gesprochen) hundemüde und erschöpft ist. So 13 Kinder auf Trapp zu halten ist wirklich kein Pappenstiel! Aber wir haben es dennoch geschafft und konnten dann gegen 5 den Heimweg antreten.
Zurück in Örebro ging es dann erstmal ins Büro, in dem noch die anderen Freiwilligen fleißig am arbeiten waren. Die haben wir dann natürlich auch begrüßt und festgestellt, dass wir ziemlich eingeräuchert waren und den ganzen Raum mit unserem angenehmen Duft ausgefüllt haben.. Wir haben also zugesehen, dass wir möglichst schnell nach Hause und unter die Dusche kamen.
Für mich stand dann nur noch ein recht ereignisloses Wochenende bevor, an dem ich fleißig meinen Kinderkrimi gelesen habe und mich versucht habe von meiner Erkältung zu befreien (sogar recht erfolgreich!). Heute habe ich mich dann schon dazu aufraffen können meine Wohnung zu putzen, besonders den Boden, ich dachte mir so nach einem Monat könnte man das schonmal machen :)

Weitere Neuigkeiten (etwas spannender als den Boden putzen) sind, dass ich vorraussichtlich am 30. März für eine Woche nach Budapest auf ein Seminar fahren werde. Das wird von "Active Europe", einer Jugendorganisation gegen Alkohol, Drogen und für Frieden und Menschenrechte organisiert wird. Mein Pfadfinderverband ist hier Mitglied und so kann ich dort hinfahren (ich bin hier jetzt auch offiziell Mitglied bei den Pfadfindern, genauso wie bei UNF (Jugendliche gegen Alkohol), mal sehen was ich mir hier noch für Mitgliedschaften aufschwatzen lasse, während ich hier bin. ich bin da aber auch ein leichtes Opfer ("Hey, Nadine, willst du dich da nicht auch anmelden? Wir gehen mit denen nächste Woche bowlen!" - "Oh, cool - ok!" ))
Das Seminar wird über Globalisierung und Menschenrechte sein, klingt also schonmal interessant, aber genaueres weiß ich leider noch nicht. Ich werde mit den anderen Freiwilligen dort hinfahren und hoffentlich auch ein bisschen Zeit haben, mir Budapest mit ihnen anzuschauen.

Das wars von mir, ich werde mich jetzt mal auf Nahrungssuche in meinem Kühlschrank begeben und etwas kochen, nachdem ich jetzt weiß, dass meine Herdplatten doch nicht kaputt sind, sondern klein Nadine einfach nicht den bösen roten Knopf drücken sollte, der bewirkt, dass die Platten nicht mehr angehen :)

Bästa hälsningar från Sverige!
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Schonwieder ein neues Layout!
Ich war mit dem anderen nur so halb zufrieden, so können die videos aber wieder etwas größer angezeigt werden (die, die noch alle kommen werden *hust*).
Ich bin zur Zeit alleine im Büro und habe leider die Aufgaben, die für 3 Tage reichen sollten in 1 1/2 erledigt, deswegen auch mal ein kleines Update meines Blogs ;)
Ich kann ja mal probieren ein bisschen was über meine Arbeit zu schreiben. Also ich sitze hier in einem Büro mit (normalerweise) 3 anderen Mitarbeitern, einer davon mein "Mentor", Anders. In Schweden ist jedoch die Arbeitsplatzmoral, wenn man das so nennen kann, so aufgebaut, dass es nie wirklich einen erkennbaren Chef gibt, sondern alle sind möglichst gleichberechtigt. So kommt es auch, dass ich häufig mit meinen zwei anderen Kolleginnen (Sandra und Ellen) unterwegs bin und mal eine Woche nur für deren Projekte arbeite und dann wieder was für Anders erledige. Bisher habe ich mehr mit Sandra und Ellen gemacht, die für das "Recruiting" zuständig sind, also neue Mitglieder anwerben. So waren wir z.B. an einem Oberstufengymnasium um Werbung für eine neue "Backpacker-Pfadfindergruppe" zu machen und Leute dafür zu gewinnen. Hier werden also nicht nur kleinkinder zu Pfadfindern gemacht sondern auch ältere. Wir waren auch an einer Studentenmesse um dort für eine internationale Gruppe zu werben. Je älter die Zielgruppe desto schwieriger wird es jedoch leider auch Leute zu bekommen. Nicht nur, weil weithin das Klischee besteht, dass Pfadfinder nur was für Kinder ist, sondern auch, weil diese spezielle Organisation eben eine "Nüchternheits"-Pfadiorganisation ist(=NYKTERHETSrörelsens Scoutförbund). Da haben natürlich die meisten Studenten keine Lust drauf auf ihren geliebten und teuren Alkohol zu verzichten.
Dass diese Pfadfinderorganisation (ganze 5.500 Mitglieder stark) sich auf die Fahnen schreibt abstinent zu sein ist auch glaube ich der einzige Grund, weswegen wir hier in diesem Bürogebäude mit anderen Anti-Alkohol und -Drogen-organisationen sitzen. Viel haben wir mit denen nämlich nicht zu tun, außer vielleicht einem Schwätzchen beim "Fika" oder "Lunch". Ich kriege somit auch nicht allzuviel von den anderen Volontären mit, die für eine dieser Organisationen arbeiten. Allerdings gehen wir zusammen zum gleichen Sprachkurs (der heute anfängt!) sodass wir dadurch etwas Kontakt haben.
Alles in Allem sind hier die Leute aber sehr nett und vor allem auch ziemlich hilfsbereit. Ich hoffe nur, dass ich die Sprache bald etwas besser beherrschen werde um die Sprachbarriere, die definitiv noch vorhanden ist, vielleicht nicht im Büro aber dafür außerhalb, mehr und mehr abzubauen.
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Endlich endlich lasse ich auch mal wieder was von mir hören. Ich hatte schon länger einen Blogeintrag fertig gehabt, nur leider kam ich nicht dazu ihn vorher hochzuladen. Ich stelle den Text, der nun eine Woche alt ist, trotzdem unverändert hoch. Viel Spaß beim lesen 

Köttbullar, Ikea und Plastik im Baum

Der zweite Tag hier im Norden geht jetzt fast zu Ende und morgen ist mein erster Tag im Büro. Aber ich glaube ich fange noch etwas früher an.
Am Donnerstag stellte ich mich vor die etwas utopische Aufgabe aus meinem Sammelsurium von Kleidern und allerlei Krimskrams (auch mein Zimmer genannt) das Nötigste herauszusuchen um meine Sachen für 7 ½ Monate Schweden zu packen. Gesagt getan, kurze Zeit später sehe ich mich also vor einem großen Berg an Sachen wieder. Auf der anderen Seite: Mein Rucksack. War der schon immer so klein? Mit all meinen Packkünsten, die ich mir so über die Jahre als Pfadfinder und drei Jahre im Internat angeeignet habe, schaffte ich es tatsächlich alles irgendwie in meinem 55l Rucksack und einer kleinen Sporttasche zu verstauen. Mit nur 18 Kilo im Gepäck war ich schon etwas beruhigter als vorher. Die ganze Sache mit mir, Schweden und dem Freiwilligendienst sollte also wirklich losgehen. Ich habe ja auch erst seit April letzten Jahres auf diesen Punkt gewartet. Den Flug hatte ich schon seit etwa 10 Tagen, alles also eine langfristig geplante Sache. Und mit den ganzen Informationen, die ich so bekommen hatte, wusste ich natürlich auch haargenau, was mich so erwarten würde. Kurzum: das, was ich vorhatte als Fahrt ins Ungewisse zu bezeichnen wäre schlichte Untertreibung.
Aber hätte ich mich auf das alles eingelassen, wenn es nicht genau das Ungewisse wäre, was ich so faszinierend und spannend finde? Eben. Deswegen war ich auch recht frohen Mutes, etwas müde und leicht erkältet als es Freitagmorgen um 7:00 zum Flughafen ging. Der Flug über Berlin nach Stockholm sollte dieses Mal etwas kürzer sein, als mein letzter ans andere Ende der Welt. Knappe drei Stunden nach Abflug stand ich schon am schwedischen Flughafen und suchte auf dem Gepäckband nach meinem Rucksack, oder zumindest etwas, dass danach aussah. Zu meiner Überraschung kam er sogar als eines der ersten Gepäckstücke heraus und noch dazu in einem Stück, inklusive Schlafsack (der war außen befestigt zur Skepsis der Flughafenangestellten, die meinten, dass er wohl besser sehr gut befestigt sei). Draußen wurde ich auch schon von Anders Andersson (kein Witz, aber keine Sorge es soll wohl auch noch andersnamige Schweden geben) in Kluft und Halstuch erwartet. Im etwas klapprigen und weniger-aufgeräumten Kombi ging es dann von Arlanda (von wegen Stockholm, das ist ungefähr so nah, wie die Innenstadt von Frankfurt am Flughafen Frankfurt-Hahn) nach Örebro. 210 km auf einer Straße mit einer Maximalgeschwindigkeit von 100km/h – genug Zeit also um sich zu unterhalten. Den guten Englischkenntnissen der Schweden sei Dank, ging dies allerdings wirklich ganz gut. Ich habe auch so eine ungefähre Ahnung davon bekommen, wie so meine Arbeit aussehen wird. Wie gesagt handelt es sich nur um eine Ahnung und deswegen werde ich dazu erst einmal nichts schreiben, bis ich genaueres weiß. Etwa gegen 15:00h erreichten wir Örebro. Ein Städtchen mit etwa 120 000 Einwohnern, einer Universität und einem eigenen Stadion. Ich war doch schon etwas gespannt, wie es in meiner Wohnung aussehen würde. Ich wusste, dass ich in einem „Haus“ mit mehreren Freiwilligen untergebracht sein würde. Ich wusste nicht, dass es ein Hochhaus mit 6 Stockwerken und sehr sehr vielen Wohnungen sein würde. Von den besagten Freiwilligen habe ich auch noch nichts gesehen. Aber angeblich soll es die hier wohl geben. Ich bin ziemlich zufrieden mit der Wohnung, ich fühle mich auch schon richtig wohl hier, wie ich so auf Stefan sitze, mein Buch liegt auf Lack und bald werde ich sogar einen Fernseher bekommen, den kann ich dann auf Flärke stellen, den hab ich gestern zusammengebaut. Unschwer zu erkennen: hier ist alles von Ikea und hat somit immer einen tollen Namen. Bei manchen Sachen weiß ich immer noch nicht so recht, ob es jetzt Name für oder der Sache selbst sein soll, aber vielleicht werde ich mit meinen hoffentlich bald vorhandenen schwedisch Künsten ja dahinter kommen. Zum Apartment sage ich jetzt nicht viel mehr, ihr könnt euch ja ein eigenes Bild davon machen und es euch einfach anschauen:

Am Abend wurde ich dann von meinen zwei „Arbeitskolleginnen“ Sandra und Ellen abgeholt. Sie sind 21 und 20 und arbeiten zusammen mit mir im Büro. Ich werde mich wohl an einigen ihrer Projekte später beteiligen. Sandra wohnt ein Stockwerk über mir und bei ihr sollte es Abendessen geben. Ihre Wohnung ist etwas größer als meine, dafür auch für solche Zwecke etwas besser geeignet. Schnell gings also noch zu ICA, dem schwedischen REWE, der hier direkt gegenüber ist. Zum Essen kamen auch noch Ola und Olof, zwei Freunde, Pfadfinder und Mitarbeiter. Wieder war ich überrascht über das gute Englisch, das wohl hauptsächlich von den unsynchronisierten Filmen und Fernsehsendungen stammt und so wurde es ein sehr unterhaltsamer Abend (wortwörtlich  ). Am Samstag zeigten mir die vier noch die wichtigsten Plätze Örebros (McDonalds, Burger King, ein paar andere sehr gute Cafés und einen Musikladen). Nach einem gemeinsam Fijka (so was wie der „Afternoon Tea“ bei den Engländern) machte ich mich weiter daran meine Ikea Möbel zusammen zu zimmern und meinen ersten Einkauf zu erledigen. Ich kann gar nicht erwarten, dass mein schwedisch-Kurs anfängt. Es gibt nichts Schlimmeres als stets darauf gefasst sein zu müssen auf einer Sprache angesprochen zu werden, die man nicht im Geringsten versteht und mit einem etwas dümmlichen Lächeln ein „sorry?“ hervorzustammeln. Die Kassiererin im Supermarkt muss so was Ähnliches gedacht haben als sie mich gefragt hat, ob ich Kleingeld wechseln möchte. Ich habe es aber trotzdem geschafft aus dem Gewirr von Ös, Ys und Doppelkonsonanten etwas Essbares zu finden. Die vermeintlich vegetarische Bratkartoffelpfanne stellte sich zwar als Bratkartoffeln mit klein gehackten Köttbullar (Hackbällchen, größtes Exportprodukt Schwedens) heraus, war aber trotzdem lecker. Das ist auch gut so, denn die wird es die nächsten Abende auch geben, ich habe nämlich dummerweise festgestellt, dass ich hier keinen Gefrierschrank habe.
Heute, am Sonntag, machte ich mich dann auf eigene Faust los, um Örebro etwas genauer zu erkundigen. Die anderen sind heute für eine Woche Skifahren gegangen und konnten mich deswegen nicht begleiten. Nach etwa drei Stunden habe ich jetzt auch einen ungefähren Orientierungssinn von der Stadt bekommen (Hä? Wo bin ich denn jetzt bitte!? Erstmal auf die Karte gucken… hm, die Straße gibt’s irgendwie nicht… naja, egal). Gegen halb vier wurde es auch schon wieder dunkel, sodass ich mich nach einem kurzen Einkauf von Tee, Honig und Tomatensoße zum Spottpreis von nur etwa 6 Euro wieder nach Hause begab. Mit wunderschönem Blick auf die Betonwand des Einkaufsladens hier gegenüber vor dem ein kahler Baum steht, in dem idyllisch irgendwelche Plastikstreifen im Winde wehen, sitze ich hier also und schreibe meinen ersten Blogeintrag. Der wird morgen früh auch gleich hochgeladen. Noch habe ich leider kein Internet und in dem ganzen Haus gibt leider auch niemanden, der vergessen hat sein WLAN Netzwerk zu verschlüsseln, aber im Büro gibt es ein WLAN Netzwerk, das ich für meine unheiligen Zwecke nutzen werde. Es wird wohl noch etwa eine Woche dauern, bis ich mir ein Telefon und Internetanschluss besorgen kann, denn Dienstag geht es erstmal auf ein Seminar nach Stockholm, dass für alle Freiwilligen des EFD (=Europäischer Freiwilligendienst) verpflichtend ist. Es stehen also noch vier Tage in der Hauptstadt an, bis ich wirklich mal anfangen kann zu arbeiten.
Ich hoffe dem Rest der Welt geht es ebenso gut wie mir, über Kommentare und nette E-mails freue ich mich immer 
Keep it real

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Und ein zweiter Post und das am selben Tag.
Wie man sieht hat sich zum neuen Jahr auch das Aussehen der Seite etwas verändert. ich weiß noch nicht ob ich 100%ig einverstanden damit bin aber nach 2 stunden (erfolglosen) rumbastelns wird es jetzt erstmal so bleiben bis ich etwas besseres gefunden habe. und so schlecht ist es ja gar nicht ;)
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Ein frohes neues Jahr an alle, die hier tatsächlich noch manchmal reinschauen. Es tut mir eigentlich ein bisschen Leid, dass ich es nicht mehr geschafft habe noch einen Post reinzustellen als ich in Australien war, zumal noch eine recht actionreiche Tour anstand, die nun völlig unkommentiert bleibt (Ich war in Cairns, was ich jetzt aber glaube ich auch schon den meisten erzählt habe). Nun bin ich wieder in Deutschland und habe Weihnachten und auch Silvester mehr oder minder unbeschadet überstanden (von Übermüdung und anderen Dingen, mit denen man am Neujahrstag so zu kämpfen hat mal abgesehen). Von meinen Plänen in Schweden gibt es leider immernoch nicht wirklich was neues. Ich habe zu Weihnachten einen Reiseführer geschenkt bekommen und wüsste schon ein paar Plätze, die ich mir gerne anschauen würde, leider weiß ich aber nicht ob ich dafür das Geld aufbringen kann weil ich nicht weiß wieviel Geld die EU so für mich vorgesehen hat geschweige denn wie wann und ob ich überhaupt Urlaub habe. Achja, einen Flug habe ich auch noch nicht, aber das wird sich wohl noch diese oder nächste Woche ändern (äh ja, ab dem 14. Januar könnte es auch schon losgehen wurde mir gesagt). Ich werde also die restlichen Tage damit verbringen eine sinnige Lösung zu finden Zeug für 8 Monate in einen 45 liter Rucksack zu bekommen und einen nicht ganz so sperrigen und etwas wärmeren Schlafsack zu kaufen (Sorry Aldi, da muss ich wohl einmal untreu sein... ). Zum Glück ist das Porto nach Schweden etwas günstiger als nach Australien und so kann man sogar in Erwägung ziehen über diesen Weg etwas zu transportieren.
So, viel mehr fällt mir auch momentan gar nicht ein, ich habe gerade so viele Blogeinträge gelesen, dass es in meinem Kopf von losen Gedankensträngen nur so wimmelt. Ich weiß nur, dass ich es eigentlich kaum erwarten kann hier wieder wegzukommen, nicht weil es hier so blöd, sondern weil es da draußen einfach so viel besser ist :) Man kommt schon ins Grübeln und Tagträumen wenn man so nichts zu tun hat und findet sich in Gedankenexperimenten wieder, die einen selbst, ein sehr weit entferntes Land und eine höchst spontane Abreise mit One-Way-Ticket im Gepäck beinhalten. Aber gut, bisher sind das auch nur Experimente und Spinnereien, in die man sich aber zu gerne flüchtet wenn es trist und grau draußen ist. Mein Beileid an dieser Stelle an alle, deren Stimmung auch so wetterabhängig ist wie meine. Ich glaube ich habe heute die Sonne nicht einmal gesehen - SCHRECKLICH! gut dass ich zu müde bin um mich da jetzt reinzusteigern und ich weiß auch, dass es in Schweden höchstwahrscheinlich nicht sehr viel besser aussehen wird.

Ich werde den Blog hier auf jeden Fall auf dem Laufenden halten und vielleicht auch mehr Fotos und Videos reinstellen als im letzten Monat. Dazu muss aber auch gesagt werden, dass das mit den Videos sich als sehr schwierig gestaltete so ohne Kamera, die Videos mit Ton aufnehmen kann, weil die leider geschrotet auf dem Tisch liegt. Keine Sorge, dem Weihnachtsmann sei Dank gibt es diese Probleme jetzt nicht mehr (Thank you, Santa :) )
Ich hoffe das neue Jahr hat für euch alle entspannt und voller neuer Inspiration und Tatendrang begonnen und wünsche uns allen tolle 364 Tage, bis wir wieder Silvester feiern und auf ein weiteres Jahr zurückblicken müssen.
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Wieder mal was neues von mir, nach gar nicht mal soo langer Zeit. Ich war letzte Woche für 5 Tage im Zentrum des Kontinents, dem Red Centre. 3 Stunden hat der Flug etwa gedauert und wir hatten sogar eine ganze halbe Stunde Zeitverschiebung! Hauptsache mal die Uhren umgestellt dachte ich mir... Angefangen hat der Trip in Alice Springs, wo wir Samstag angekommen sind und uns ein wenig umgeschaut haben (wir haben sogar Fahrräder gemietet und sind ein bisschen rumgefahren!) Leider gibt es von Alice keine Fotos, weil meine Kamera zwar bei mir war, allerdings der Speicher voll gewesen ist was ich erst am nächsten Tag bemerkt habe, als mein Display aus heiterem Himmel wieder funktioniert hat um mir diese freundliche Nachricht mitzuteilen... Ich habe jetzt eine Collage aus kurzen Videos und Fotos zusammengestellt. Alle Fotos kann, die ich gemacht habe kann man sich bei Facebook anschauen (wenn man dort angemeldet ist :)) aber eigentlich glaube ich, die wichtigsten hier reingepackt zu haben.

So, nachdem ich jetzt etwa 2 Stunden an dem Video rumgebastelt habe, habe ich nicht wirklich mehr all zu viel Motivation noch groß was zu schreiben - ich bitte um Verzeihung ;)

viele grüße und adjö (das heißt auf Wiedersehen und ist schwedisch)

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Tadaaaaa endlich wieder ein update!! Noch 3 tage länger und ich hätte den monat ohne neue videos voll gehabt - nochmal glück gehabt

hier also in deluxe länge, mit schlechten witzen und einem ebenso schlechten special-effect (na, wer findet ihn ;) )

hoffe es verirrt sich überhaupt nochmal jemand hierher...

regards and hugs from the sunburnt country

nadine

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Habe mich doch dazu entschlossen noch ein längeres Video zu machen :)
Genial aber zeitlos würde ich es bezeichnen *lach* nee einfach nur so, mir war langweilig (den ganzen Tag nach der Arbeit...)

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G'Day!

Ich dachte mir, ich lasse auch mal wieder was von mir hören. Jetzt ist es wirklich schon ein bisschen her, seit meinem letzten Post und es ist viel passiert. Für die, die sich jetzt auf ein neues Video freuen, habe ich eine halb schlechte Nachricht und für die, die noch nie in den Genuss eines meiner Videos gekommen sind, auf Grund von langsamen Internetverbindungen oder veralteten PCs, was auch immer, für die habe ich eine gute Nachricht: Dies wird mal ein (fast) komplett schriftlicher Post! Ich habe in den letzten Tagen nur zwei Mal die Kamera rausgeholt um was zu filmen und diese kurzen "Video-Impressionen" aneinander gekleistert und ans Ende meines Posts gestellt. Die, die es interessiert werden es vielleicht ganz nett finden und die, die Schwierigkeiten mit den Videos haben werden nichts großes verpassen :)

Fangen wir an mit meinem kurzen "Update". Wie ich in meinem letzten Post sagte, würde ich ein Job-Interview haben. Zu diesem bin ich dann auch brav letzte Woche Mittwoch pünktlich erschienen. Ich überlege gerade wie ich eigentlich pünktlich sein konnte, obwohl ich so ziemlich den kompletten Hafen abgelaufen bin auf der Suche nach dem Café, das doch nicht da war wo ich die ganze Zeit dachte. Dann ist es mir eingefallen: Die Job-Interviews gingen den ganzen Tag über und man konnte kommen wann man wollte! Da lag in meinen Augen eigentlich auch schon der erste Haken - wie sollte ich ohne jegliche Berufserfahrung in diesem Gebiet, Chancen in einem Café haben, was den ganzen Tag über Bewerber interviewt, nur ca 3-5 Leute einstellen will und hierbei mit Sicherheit Leute sehen wird, die das schon tausend Mal gemacht haben und sowieso voll die Kellner-Pros sind. Ich bekam ein bisschen mehr Selbstvertrauen als ich ankam und außer mir nur ein Inder mit recht schlechten Englischkenntnissen saß, der dann auch nach 2 Minuten Interview schon wieder gegangen ist. Ich habe also all meine Kräfte vereint und dem Restaurant Manager meinen Lebenslauf und sonstige Dinge in einem großen Redeschwall erzählt, alles unterlegt mit einem netten Lächeln und einem Pathos, als sei der Job als Kellner mein größter Lebenswunsch. Tja, was soll ich sagen? Wer hätte mich da abgelehnt? Nein, ich dachte eigentlich als ich fertig war nach wievor, dass ich nicht genommen werden würde, aber, wie es so ist, das Café rief mich tatsächlich noch am selben Tag un, um mich zu einem sogenannten "Orientation Meeting" am nächsten Tag einzuladen an dem alle Details wie, Arbeitszeiten, die Räumlichkeiten und ähnliches vorgestellt und geklärt wurden. Naja, das Café hätte mir zumindest am gleichen Abend Bescheid gesagt, wäre ich an mein Handy gegangen. Nunja, so musste ich es am nächsten Tag zwei Stunden vor Beginn von meiner Schwester erfahren, die mich anrief und mir mit leichtem Nachdruck riet, ich solle mir mal eine Mailbox einrichten. Sie hatte von meinem Erfolg von einem ihrer Arbeitskollegen, der zufälligerweise der Cousin des Restaurant Managers ist, beim Mittagessen erfahren. Überglücklich und hochmotiviert bin ich also am Donnerstag zum Orientation Meeting und habe mich auch gleich für die erste Schicht am nächsten Tag von 10 Uhr morgens bis 3 Uhr mittags gemeldet. Mein Arbeitsdrang schwächte etwas ab, als ich um halb 7 das Café verließ und feststellte, dass ich weder eine schwarze Hose noch schwarze Schuhe dabei hatte, die ich für meinen ersten Arbeitstag brauchte. Gut, dass Dinge wie Ladenöffnungszeiten in Australien etwas lockerer gehandhabt werden und die Läden an diesem Tag allesamt bis 9 aufhatten. Ein kleiner Spontan-Shopping-Spree und ca. 1 Stunde später war ich dann eingedeckt und auf dem Weg nach Hause. Mein erster Arbeitstag konnte also kommen und er war durchaus erfolgreich. Entgegen den Befürchtungen meiner Eltern (speziell meiner Mama) bin ich weder hingefallen, noch habe ich irgendwelche Gläser kaputt gemacht oder auf sonst eine Weise die Gäste vergrault - ja, ich habe es sogar geschafft, mir einen Zopf zu machen! Das alles ist jetzt auch schon vier Tage her. Ich musste bisher jeden Tag, bis auf Sonntag, arbeiten aber immer nur für 5 Stunden was noch Zeit für andere Dinge ließ. Zeit z.B. für das Halbfinale der NRL (Rugby) in dem die Bulldogs gegen Paramatta gespielt haben (wir waren natürlich für die Bulldogs, die ein Team aus Sydney sind). Am nächsten Tag (mein erster freier Tag) ging es dann in den Zoo. Kurzes Resumée hiervon: ICH HABE KOALAS GESEHEN!! (und sie haben nicht geschlafen, was ziemlich ungewöhntlich ist, da sie das eigentlich ca 80% des Tages tun) Ja, am Montag dann ging es wieder zur Arbeit und am Abend zu den Pfadfindern, was eher ein "Wir treffen uns zu dritt in der Stadt, laufen ein bisschen rum und tun so als wären wir beschäftigt um dann Pancakes essen zu gehen und wieder nach hause zu fahren" war. Aber ich hatte Spaß :) Somit wäre ich auch schon bei heute, Dienstag, angelangt: Tight Ass Tuesday wie man in Australien sagt. In vielen Läden ist heute alles billiger, so auch im Kino (wie bei uns also) die Gelegenheit ließen wir natürlich nicht ungenutzt und so haben wir (meine schwester, ihr freund, ich) uns HAIRSPRAY angeschaut (der kommt schon fast an das Koala erlebnis ran ;) ) Singend und tanzend haben wir das Kino verlassen und ich habe mich eifrig an den Laptop gesetzt um hier davon zu berichten. Viel mehr gibt es auch nicht zu erzählen (auch wenn ich denke, dass das schonmal gar nicht so schlecht ist, was ich bisher habe). Generell lässt sich sagen, dass ich Spaß habe, endlich wieder was zu tun zu haben. Das klingt vielleicht komisch, aber es fehlt einem wirklich etwas, wenn man plötzlich nicht mehr in der Schule ist und man weiß seine freien Tage gar nicht so richtig zu schätzen, weil man ja unzählige davon hat. Die Arbeit ist also toll und die Leute nett, ich konnte sogar mal wieder was LERNEN, weil ich das Menü und die jeweiligen Abkürzungen für sämtliches Essen und Trinken wissen muss, um Bestellungen aufzunehmen und an die Tische zu bringen. Das war wirklich komisch, irgendwie wie Vokabeln lernen, nur dass da statt sowas wie "das Haus" sowas wie "Chicken Burger" auf der Wörterliste steht :) Es sind ungefähr 10 Seiten gewesen, die ich so lernen musste, aber im Bus hat man eh nichts zu tun und bisher weiß ich glaube ich so 4.Ich bin einfach mal nach Australien-Moral unter dem Motto "no worries" daran gegangen und habe bisher mit meinem Halbwissen eine ganz gute Schiene fahren können ;)
Eine weitere gute Nachricht ist, dass es endlich wärmer wird und die Sonne immer mehr Kraft hat, wenn sie scheint (Im Zoo hatte ich kurze Hose und Flip Flops an!! [sieht man im Video]). Das freut mich besonders, wenn ich vom deutschen Wetter höre und dem sich langsam ankündigenden Herbst.

So, genug von mir, hier ist das angekündigte Video, wie gesagt, das nächste Mal kommt mehr Video und weniger Lesen, also etwas zeitsparender für die Menschen in den zivilisierten westlichen Ländern, für alle anderen, die auf ein Internet café angewiesen sind oder irgendwo in Brandenburg sind und an einer langsamen Internetverbindung leiden war das hoffentlich eine gute Möglichkeit etwas über meinen derzeitigen Stand etwas zu erfahren! Ich hoffe es geht allen gut und ihr genießt eure Zeit - wo auch immer!

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Ich mal wieder :) Habe mich dazu aufraffen können mal wieder ein Video zu machen. Die erste Woche ist nun also rum und eigentlich kommt es mir vor als wäre es schon mindestens ein Monat. Habe mich mit anderen Worten gut eingelebt und Sydney ist mittlerweile nicht mehr ein großes unbekanntes Ding mit vielen Hochhäusern sondern eine Großstadt, in der ich mich sogar schon ein ganz kleines bisschen zurecht finde!
Ohne viel zu erzählen hier also das neue Video, direkt von heute, um genau zu sein von vor 1 Stunde :)



Das Video im Park, welches ich erwähne, war zwar ziemlich toll (wie ich finde) allerdings ist meine Batterie von der Kamera irgendwann alle gewesen, was ich allerdings nicht gemerkt habe und heiter weiter erzählt habe, mein Display ist obendrein nämlich kaputt und so sehe ich nie wo ich überhaupt hinfilme (deswegen wackelt es auch manchmal ein bisschen - sorry ;) )
Achja, der Didjeridoo spieler kommt hier:



War wirklich ein tolles Erlebnis. Er selbst ist zur Hälfte Aborigine und hat viel über seine Familie erzählt und über das Didjeridoo spielen. Ich habe es später auch mal versucht, habe aber erfahren, dass es Unglück bringt wenn Mädchen spielen... So ein Mist ;) Bisher ist mir aber noch nichts passiert, zum Glück!

So, das wars auch schon, ich werde jetzt mal nach Manly fahren, einem relativ beliebten Surf-Ort nicht weit von Mosman entfernt (da wohnen wir). Nach Sydney reinzufahren ist jetzt die Woche erst mal schwierig, weil dort gerade APEC ist, eine Konferenz mehrerer Staatschefs (unter anderem Geroge Bush) und deswegen ist so gut wie alles abgesperrt und es wird viel Rummel drum herum veranstaltet, von wegen Sicherheitsrisiken und einem damit verbunden sehr hohem Polizeiaufgebot. Ich glaube ich werde es trotzdem einmal versuchen die Tage reinzufahren, es soll wohl angeblich gehen, nur "etwas" länger dauern als gewöhnlich... es wird trotzdem geraten die Stadt zu meiden, wenn man nicht unbedingt hin muss. Ich glaube in Deutschland kriegt man davon gar nicht so viel mit, hier ist es allerdings ein Event, was schon fast mit G8 zu vergleichen ist...
Also, das wars von mir, viele Grüße an die ganzen anderen Orte auf der Welt von denen aus mein kleiner Blog vielleicht mal angeschaut wird ;)
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Hallo

Ich habe mich dazu entschlossen meinen guten alten Blog mal wieder zu aktivieren :) Das werde ich jetzt mal ganz ultra mit video-blogging verbinden... werdet ihr ja dann sehen :)
Zu allererst: Ich bin gut angekommen. Ich bin um 21:45 am frankfurter Flughafen gewesen und um 6:30 am Sonntag 26.08 bin ich dann endlich aus den ganzen Flughäfen rausgekommen. Der Flug war ganz ok, habe zwei Nächte mitbekommen, auch wenn die zweite etwas plötzlich kam (auf meiner Uhr mit der deutschen Zeit war es 13:00h als ich in Singapur gelandet bin, da war es dann noch hell, als ich wieder weitergeflogen bin war es dann ungefähr 15:00h, dortige zeit 20:00h und es war schon wieder stockduster). In diesen zwei nächten habe ich ca 4 Stunden geschlafen, was sich dann am Sonntag sehr schön deutlich machte als ich schon fast im Laufen eingeschlafen bin...

Hier ist dann auch schon das erste Video:



Danach ging es erst mal frühstücken und in die Stadt...



War auf jeden Fall ein sehr cooler erster Tag, den ich dann mal so um 18:30 beendet habe und ins Bett gegangen bin. Ich war schon sehr stolz auf mich, dass ich es so lang ausgehalten habe :)

So, mehr gibt es dann von mir, wenn ich auch ein bisschen mehr erlebt habe ;) (wahrscheinlich so nächste Woche irgendwan..)
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jaja ich weiß, mittlerweile ist hier schon alles eingestaubt und sowieso total überholt. Mein ewig vor mir hergeschobener Beschluss hier mal wieder etwas zu posten wird jetzt in die Tat umgesetzt (hooray!)

Bewegt dazu hat mich ein eher weniger erfreuliches Ereignis. Erst durch meinen Fahrlehrer habe ich heute von einem erneuten Amoklauf in einer deutschen Schule gehört. Ich fand es zunächst erschreckend, dass sowas einfach an mir vorbei gegangen ist, wer weiß wann ich sonst davon erfahren hätte. Ich habe mich daraufhin (nach meiner etwas miserablen Fahrstunde [hups]) mal etwas über die Tat informiert. In den Zeitungsartikeln wird sich immer auf den Abschiedsbrief des Schülers berufen, den er im Internet veröffentlicht hat. Versucht man selbst ein paar Originaltexte zu lesen, stößt man jedoch nur auf zensierte oder geschlossene Seiten. Ich habe trotzdem eine Seite gefunden, die der Ansicht war, man sollte diese Informationen nicht unter Verschluss halten und die eine Kopie des Briefes veröffentlicht hat (Für die, die es interessiert: http://zensuristfalsch.tripod.com/index.html ) Ich habe mir den Brief durchgelesen und wollte daraufhin meine Gedanken hierzu aufschreiben.
Im Grunde kann man wieder die gleichen Dinge sagen, wie man sie nach einem jeden solchen Vorfall sagen kann: Erschütternd, dass niemand vorher etwas gemerkt hat, warum hat niemand etwas unternommen?, was war nur los mit dem Jungen?
In Wahrheit ist es doch aber so, dass man es fast nicht nicht merken konnte, dass etwas nicht gestimmt hat. Wer so oft und so viel darüber schreibt, dass er von allen gehasst wird und dass sich dieser Hass in gleichem Maß in ihm ansammelt und irgendwann auszubrechen droht, kann doch eigentlich nicht mehr als ungefährlich eingestuft werden. Nur die Menschen, die etwas hätten ausrichten können, haben wahrscheinlich die Augen verschlossen, so wie es eigentlich immer ist, aus Angst vor Unannehmlichkeiten und der Wahrheit, dass das Leben eben nicht immer ein Ponyhof ist... Aus dem Abschiedsbrief geht hervor, dass er Hilfe wahrscheinlich im ersten Moment nicht akzeptiert hätte ("Niemand darf in mein Leben eingreifen"), hätte sie wahrscheinlich als Eingriff in sein Leben und seine Freiheit gewertet, aber dennoch hätte man nicht nachgeben dürfen. Jetzt schaut die ganze Welt betroffen zu Boden und die einzige Konsequenz, die gezogen wird ist, dass ein, zwei Politiker sagen "ich habs doch gewusst, das sind die Pc spiele!" Bringt es aber etwas, PC Spiele zu verbieten? Diese sind letztlich nur Ventil für angestaute Aggressionen, ernsthafte Persönlichkeits- und Selbstwertstörungen. Die Spiele zu verbieten würde nicht den Kern des Problems treffen, sozusagen die Schmerzen lindern aber die Krankheit nicht heilen. Wenn sich jemand Gedanken machen würde, ob es nicht sinnvoller wäre die bereits vorhandenen Jugendberatungsstellen auszubauen, zu unterstützen und mehr in den Vordergrund zu rücken, dann wäre meiner Meinung nach etwas getan, was einer Prävention solcher Gewaltakte für die Zukunft auf realistische Weise näher käme. Denn solche Beratungsstellen werden von Jugendlichen durchaus angenommen - selbst von besagtem Amokläufer!

Abgesehen davon denke ich, dass es falsch ist, nur begrenzt Informationen über die Hintergründe dieses Attentats herauszugeben. Natürlich kann ich die Angst vor Nachahmungstätern, die durch dieses Material bestärkt werden könnten verstehen, aber dennoch wird so nur ein Teil des Bildes gezeigt. Das wahre Motiv der Tat wird hier eher verschleiert, Sebastian B. wird zu einem von vielen, jemand, der mit seinem Leben nicht klar kam. Dass er aber einfach nur Wünsche und Probleme hatte, wie sie auch jeder andere Jugendliche in seinem Altern hat, wird hierbei nicht erwähnt, er war nur der gehänselte, wegen seinen Kleidern verspottete. Sicher ist dieser Punkt zutreffen, aber letztlich ist er nur ein Faktor von vielen, der zu seiner Lage beigetragen hat ("Als ich dann 1998 auf die GSS kam,
fing es an mit den Statussymbolen, Kleidung, Freunde, Handy usw.").

"Ich habe in den 18 Jahren meines Lebens erfahren müssen, das man nur Glücklich werden kann, wenn man
sich der Masse fügt, der Gesellschaft anpasst. Aber das konnte und wollte ich nicht. Ich bin frei! "

Dieser Wunsch, seine Individualität auszuleben, nicht im Strom der Masse unterzugehen und vorgeschrieben zu bekommen was man zu tun und zu lassen hat - das ist kein Wunsch eines psychisch kranken Amokläufers, diese Gedanken hegt jeder einmal früher oder später. Dadurch, dass man es dem Bürger jedoch unzugänglich macht, so direkt zu erfahren, was diesen Jungen dazu bewog, besagte Tat zu tun, macht es ihm auch nicht möglich zu verstehen, dass es durchaus "menschliche" Züge an Sebastian B. gab und rückt ihn nicht mehr als "kranker Amokläufer" in die Ferne. Seine Tat ist ein Beispiel dafür, was passiert, wenn man nicht mehr Herr seiner Gefühle ist und als einzigen Ausweg Hass und Gewalt sieht. Allerdings werden sich wahrscheinlich auch nur die wenigsten beschweren, dass man den Brief nicht mehr lesen kann, wahrscheinlich weil man Angst davor hat, seine eigene Meinung und Ansichten zumindest zum Teil in diesem Brief wiederzufinden. Ist man nämlich dann selbst kurz davor ein Amokläufer zu werden? Steckt dieser Hass auch in einem selbst und sollte man deswegen besser die Augen davor verschließen und besser nichts tun? Nein, es zeigt nur, was passiert wenn man selbst nicht seine wahren Gefühle offenbart und Hilfe sucht, wenn man sie braucht. Außedem zeigt es, dass man auf sich und die Menschen in seiner Umgebung Acht geben sollte. Es hat keinen Wert sich nur mit sich selbst in seiner eigenen Welt zu beschäftigen und auch möglichst nichts vom Leben anderer erfahren zu wollen. Hätten ein paar Menschen, die sich in Sebastian Bs Umfeld bewegt haben so gedacht, hätte ihm vielleicht geholfen werden können. Er wollte leben und musste dafür sterben - ein trauriges Schicksal, an dem jedoch meiner Meinung nach etwas hätte verändert werden können!



Ich wollte hier mal etwas anders posten, als einfach etwas darüber, was ich gerade so mache. Eigentlich habe ich diesen Blog mit der Intention erstellt, hier von Zeit zu Zeit ein paar Gedanken zu posten - womit ich jetzt mal angefangen habe.
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Jetzt noch schnell von den letzten zwei tagen brandheiß berichtet, und dann lasse ich das alles hier erstmal ein bisschen ziehen ;)

ENDLICH habe ich auch mal ein Bändchen an meinem Handgelenk, draufsteht "Traffic Jam Open Ait, 28.+29. Juli 2006".
Ein "Newcomer" Festival für sämtliche bands aus der Region aber auch von Außerhalb (Münster, L.A , Schottland)
Viel lässt sich nicht sagen. Außer einem halben Asthma Anfall und eine total verstaubte Lunge wenn man mal kurz vor der Bühne auf der knochentrockenen Wiese pogt, aber wie sagte Farin schon einmal so schlau auf "Geräusch"? Stirb jung, dann siehst du besser aus!
So schlimm war es auch nicht und gelohnt hat es sich allemal. Schon allein um einmal Gameboy begleitet von Gitarre zu hören (Pornophonique) oder ein Lied von einer "Zaubersteuer", die alle Leute gerne zahlen um daraufhin ein seeliges Grinsen auf dem Gesicht zu haben - natürlich, auch die Legalisierung von Cannabis muss bei so einem Event thematisiert werden!
Aber auch ein paar sehr feine neue Ska Bands konnte man kennen lernen. Allen voran die Mad Monks, deren komplettes Album man auf ihrer Page ziehen kann. Masons Arms waren aber auch nicht schlecht.

Bis auf ziemlich kurze, unbequeme, viel zu heiße und vor allem laute Nächte waren die 12 Euro absolut perfekt investiert. Jetzt muss ich nur noch ein bisschen schlafen und noch ungefähr 3 mal duschen, dann ist der Dreck weg und ich auch wieder ansprechbar!



hier nochmal ein paar links zu den (für mich) herausragenderen Bands:
Mad Monks
Götz Widmann, leider ohne Hörproben auf der Page
Masons Armsein bisschen lalala-emo-ska, aber trotzdem gut :)
und natürlich:
Pornophonique! (sad robot... seeehr zu empfehlen!)
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Jaja Asche auf mein Haupt, diese Seite ist schon völlig verstaubt und seit Wochen liest man nur den gleichen Schmu wenn man sich denn doch mal hier her verirrt. Aber dem wird jetzt mit gleich 2(!) neuen Posts ein Ende bereitet. Zuersteinmal also der Bericht aus München:
Ein Ausflug ins Herz der Brezn und der Weißwoscht

Besser geht es eigentlich nicht mehr: Unreservierte Sitzplätze im vollklimatisierten ICE, der dann - wie sonst sollte es sein - 1 Std 15 Verspätung hat, genau 15 Minuten zuviel sodass "die Bahn" 20% des Fahrpreises in Form von Gutscheinen an die Fahrgäste zurückerstatten muss. Ein schwacher Trost für die gehetzten Manager und Very wichtigen Persons im Zug, aber ein Schmankerl für zwei Reisende mit gutem Buch im Gepäck und sowieso ohne Plan, was man den restlichen Tag noch so anstellen könnte, also warum dann nicht noch ein Stündchen sitzen bevor man ankommt? Es ist aber auch viel zu amüsant die netten Ausreden der Zugführerin zu hören und sich zu überlegen, was wohl in den Köpfen der Menschen vorgeht, die eine geschlagene dreiviertelstunde auf den Gleisen rumjuckeln und deswegen den ganzen Bahnverkehr lahmlegen.
Alles hat ein Ende (außer der Weißwurst in deren Heimat wir ja eigentlich hin wollen) so auch diese Zugfahrt und so kommt der große Moment : Der Bahnsteig (9 3/4 auf Kings Cross ... äääh falsche Geschichte) auf dem Münchner Hauptbahnhof!
Schnell noch eine Fahrkarte gezogen (Stirnrunzeln ... äh was müssen wir da jetzt drücken!? Nee nochmal nachgucken... Was zum Henker sind denn bitte Streifenkarten? Sind wir noch Schüler?) und ab geht die Post in die Pfeuferstraße. Dort angekommen wird man im 4. Stock auf dem Balkon vor der Haustüre auch gleich nett begrüßt und erhält die ersten Insider Tips. Das sieht dann in etwa so aus:

64 Jährige Rentnerin deren Zähne fast so grau sind wie die Haare erzählt zwischen zwei Zügen an der bestimmt 22. Zigarrette an diesem Tag (es ist ja auch schon 4 Uhr, der Tag ist schon zur Hälfte rum) dass eine wilde Beach Party an der Isar ist, bestimmt super für so zwei Jugendliche!

Gut, es ist dann doch nur ein kleiner Spaziergang durch den Westpark daraus geworden, aber immerhin wenigstens freundliche Nachbarn!

Actiongeladen geht der zweite Tag auch los, die Sonne wird begrüßt (ungefähr 6 Stunden nach ihrem Aufgang), jeder tanzt nochmal seinen Namen und los gehts ins

Nach drei Stunden intensiver Kultur muss auch mal Zeit zum Ausspannen sein, was am besten an der direkt auf dem Weg liegenden Isar. Die Idee hatten nur leider auch etwa 100 andere Menschen, aber so eine Wiese am Fluss ist ganz schön groß...
Genauso groß ist auch der Hofgarten durch den man sehr gut abends gehen kann, um 1. den vorher gegessenen unvergesslichen Cheeseburger aus dem unvergesslichen

zu verdauen und 2. um Rentnern mit verspäteten Midlife-Crisis beim Salsa tanzen zuzusehen. Aber auch um einfach den Tag ausklingen zu lassen bei mittelguter Musik einer ebenso einzuordnenen Band.

Der Samstag ist dann auch schon gekommen und mit der Mörder Shopping Tour kann es losgehen! Erster Anlaufpunkt: Die Touristenzentrale. Viele bunte Prospekte und - noch besser - eine Klimaanlage. da kann man schonmal vergessen warum man überhaupt gekommen ist..
Es folgen die Schallplattenläden der Stadt, die akribisch nach kleinen Schätzen durchsucht werden. Ebenso die zwei am zentralsten gelegenen Headshops. Braucht man mehr? Natürlich darf das übliche Touri Dasein nicht fehlen und so wird sich noch brav das tolle Glockenspiel (was noch nichtmal richtig funkitoniert) auf dem Marienplatz angeschaut



... sehr spannend

Eingedeckt mit Vinyl und Buttons geht es dann aber auch auf die Suche nach dem legendären Kafe Kult. Hierzu braucht es eigentlich nicht sehr viel. Im Prinzip nämlich nur die richtige Adresse und eine U Bahn, die dort hinfährt. Die Adresse ist nach einem kurzen Schlenker durch irgendwelche Gassen (da geh noch einmal einer in die Touristenzentrale um was nachzufragen!) dann doch in einer Zeitung ausfindig gemacht. Nur das mit der U Bahn gestaltet sich dann schon etwas schwieriger. Schön blöd wenn die einzige U Bahn zu einem Club leider nur bis um 20:00 fährt und man das um 21:30 merkt... Also doch kein "Emo-Indie-Gitarren-Pop" wie die Zeitung ankündigte an diesem Abend. Die Kultfabrik (immerhin der Name weist ja parallelen auf!) stellt sich auch als ein eher größerer Flop heraus (tanzende Idioten in ihren Bling-Bling-D&G Shoes mit fieser Gangstaaaa Kappe und viel zu großen Basketball Trikots) und so ist es dann doch ein eher ruhigerer Abend als geplant.

Endlich - am Sonntag - kommen dann unverhofft doch noch Weißwurst und Brezeln in Form eines Anrufs am Mittag ... man ist aber auch nirgendwo vor der Verwandtschaft sicher! Im Englischen Garten am Chinesischen Turm (mehr Touri geht nicht) gibts nochmal eine gute Bayrische Brotzeit. Von der allerdings keine Fotos existieren, wie gesagt das Touri-Oberlimit war schon erreicht, da gingen keine Fotos mehr.
Dafür aber später wieder beim weiteren chillen an der Isar, diesmal mit baden gehen!


Der Trip ist auch schon fast zu ende. Mit einem letzten Besuch im Westpark bei "Kino Mond und Sterne" brechen auch schon die letzten 24 Stunden im Freistaat Bayern an.

(aus-)brechen tut auch das Publikum aber nicht weil der Film so schlecht ist sondern eher in Lachen ob des sehr amüsanten Couchgeflüsters an diesem Abend! (nur zu empfehlen..)
Schnell noch ein Ramazotti-Strandtuch beim Gewinnspiel abgestaubt und ab gehts zurück in die Wohnung.

Die Rückfahrt ist dann leider nur mit 40 Minuten Verspätung - Schade, kein zweiter Gutschein! Aber trotzdem, gelohnt hat sichs allemal.
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An dieser Stelle könnte theoretisch wieder ein "Konzertbericht" stehen, der dann jedoch eher als "Gigbericht" bezeichnet werden müsste und auch viel zu unspektakulär wäre. Keine schräge Frisur (nicht schräger als jeden Tag), keine pogende Massen nur ne Gitarristin, die um ein Haar verpennt hätte überhaupt mal in die Halle auf die Bühne zu gehen (wer konnte auch ahnen dass die zeit so schnell umgeht?) naja, letzten endes ging doch alles gut, ich bin noch rechtzeitig gekommen und der Auftritt war wie immer einfach schön spaßig!
Die letzten 13er konnte man auch noch einmal zu Gesicht kriegen und richtig verabschieden. Nun steht der Sommer auch wirklich vor der Tür. Die allgemeine Aufbruchstimmung ist überall zu spüren und die Wochenenden können endlich mal genutzt werden um NICHTS zu tun (außer vielleicht kulturell sehr anspruchsvolle Filme auf der Couch zu gucken) - Chillen ist angesagt =)
Dennoch hängt über allem dieser leicht traurige Hauch und mit jeden Sommerferien nimmt man immer wieder ein Stück weit mehr Abschied vom Schulleben. Die Lehrer ändern sich, die WGs in unserem Fall zum Teil (ob das jetzt gut oder schlecht ist kann man ja mal unkommentiert lassen ;) ) Die vielen Aktivitäten sind jetzt in ihrer heißen Plaunung (in meinem Fall heißt das Trafficjam, München, Starnberger See und Schweden ) und vor allem beginnt - sehr zu meinem Leidwesen - das große aufräumen und
packen. Dennoch bleibt immernoch zeit zum rumblödeln und so war ich auch schon oft genug ziemlich nass in den letzten tagen =)
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Nur ein schneller Post (immer diese nervige Schule...) um zu sagen, dass ich am Wochenende PATENTANTE geworden bin :)

Hier ein schnelles Bild von den drei Teufelchen, von denen der in der Mitte jetzt auch mein Patenkindchen ist :)

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Wenn auch nur sehr wenige und leider auch nur sehr kleine, gibt es dennoch ein paar Bilder vom Mittelrheinmarathon.
Unsere Staffel wurde wider Erwarten doch noch 8. von insgesamt 20 Frauenstaffeln, in der Gesamtwertung lagen wir bei den Teams irgendwo auf Platz 68 von ca 100 (oderso), das ist also völlig in Ordnung gewesen (für unsere Gurkentruppe ;))

Hart war es trotzdem in der prallen Sonne und wenn man vorher noch nie wirklich so viel gerannt ist...
Alles in Allem hat es sich auf jeden Fall schon des Spaßes wegen gelohnt (und für die Genugtuung diesen dummen Mann auf der Zielgeraden zu überholen, der fies von hinten ankam... [siehe links] )


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Konzertbericht:

Freitag, 16.6.
Eigentlich ein ganz normaler Tag, bis auf die kleine Bühne, die da so mitten auf dem Schulhof steht umrahmt von einem silber glänzenden Traversensystem.
Programm heute:



Eigentlich keine große Sache, bis auf, dass es die ultimative Premiere ist und überhaupt keiner wirklich weiß wie es ausgehen würde - würden die Nachbarn vollends Amok laufen? Würden wir alle eingesperrt werden?

13:00h
Die "Wir-holen-die-10.000 Watt-Anlage-die-uns-alle-unsere-Ohren-sprengen-wird"-Crew macht sich auf den Weg mal gleich besagte Anlage zu holen, damit auch alle später was hören.

13:20h
Die "..." - Crew fährt los..

14:00h
Alle Wände der Wohngebäude wackeln für ein paar Sekunden, keiner weiß was los ist und hört seine eigenen Gedanken schon nicht mehr - die Anlage funktioniert!

Das hat wohl auch unser Schulleiter gemerkt, woraufhin die Regler ein wenig runtergeschaltet wurden... (Bis er das Schulgelände wieder verlassen hat...)

18:30
Alles verläuft nach Plan, die Nervosität hat noch nicht eingesetzt, meine Gitarre steht an der Bühne gelehnt, der Soundcheck hat ohne große Probleme geklappt- ab jetzt dürfen die (uuunnzääähligen) Gäste kommen. Vorraussichtlicher Beginn: in einer Stunde!

Wie steht es so schön auf dem Anhalter? Don't Panic!

18:35
Der Anhalter wird verbrannt, die Panik kommt... und zwar in Form von einem Unheil auf zwei Beinen und mit ganz vielen Locken: Laura! "Nadine, du brauchst einen Iro!" - "Äh, nein Laura, brauche ich nicht!" - "Doch!" Nach weiteren fünf Minuten hoher intellektueller Diskussion auf dem oben demonstrierten Niveau stehe ich also im Badezimmer.
Der Tag hätte so gut werden können!

19:00
Sieht doch alles gar nicht so schlimm aus...




































19:30:
Das Konzert beginnt. Nach einem kurzen "Marmor, Stein und Eisen bricht" geschmettert von den zwei reizenden Moderatoren kann es auch losgehen. "Aliens of Fame" heißt der erste Act und glänzt durch brilliantes nicht geübt haben und etwas verpeilt drein schauende Gitarristen (... passiert... =) ) Trotzdem haben wirs natürlich gerockt versteht sich ;)
Die darauffolgenden Bands konnten sich definitiv sehen lassen. Einen rockenden Mensakoch sieht man schließlich auch nicht alle Tage (genauso wenig wie einen Philipp im Rock...)


















21:00:
Das Konzert nähert sich seinem Höhepunkt. (Gut dass das hier ein sehr... neutraler... Bericht ist) Und lange lässt er auch nicht auf sich warten: Soft Fall System wird angekündigt. Besonders beliebt auf Grund der schlechten Witze in den Ansagen beim Sommerfest. Doch dieses Jahr wird natürlich alles anders :)
Ungefähr eine dreiviertelstunde haben wir gespielt und die Menge hat uns zugehört ;)
Es lässt sich eigentlich schon gar nicht mehr in Worte fassen, bis auf: einfach nur spaßig mal ausnahmsweise nicht im Publikum sondern auf der Bühne abzugehen!
Der Auftritt beim Sommerfest ist daraufhin schon gebucht...

21:55
Auch die letzte Band ist fertig und feiert ihren Abgang mit einer brennenden E-Gitarre. (Sehr symbolträchtig...) Leider kann es sich der gute Herr Musiklehrer trotzdem nicht verkneifen nicht doch noch ein paar Takte zu sagen und die gleichen Verdächtigen mit dem ungefähr 70. Blumenstrauß und dem 83. Applaus zu würdigen, ich glaube wir lassen das an dieser Stelle einfach mal unkommentiert...

Rundum war es aber trotzdem einfach ein perfekter Abend! Wer braucht da schon sowas wie Rock am Ring oder Hurricane? ;)

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Achja, viel passiert, viel passiert, und ich bin nicht mal auf die Idee gekommen hier was reinzuschreiben. Soll sich hiermit ändern.
Nachdem ich etwas Propaganda betrieben habe, hat es dann doch mal jemanden hierher verschlagen, worüber ich mich doch gefreut habe.

Auch lässt die Sonne sich endlich mal blicken (zumindest auf diesem Teil der Erde). Sie könnte sich allerdings auch mal etwas zurückhalten, so bevorzugt wenn ich gerade in der Schule sitze, aber man will sich ja nicht beklagen. Obwohl - eigentlich liegt es schließlich in der Natur des Menschen immer das zu wollen, was er gerade nicht hat. Schwimmen wir also einmal gegen den Strom und erfreuen uns am warmen Wetter. Mich würde eigentlich mal interessieren, wieviel Prozent aller Gespräche mit dem Einstieg "Wetter" beginnen... naja, das gilt es dann ein andern Mal zu erforschen ;)

Man merkt, ich mein Gehirn erfreut sich mittlerweile wieder einer etwas regeren Nutzung, was wohl unmittelbar damit zusammenhängen muss, dass die Schule wieder begonnen hat. Tja, traurig aber wahr, aber die Ferien mussten auch mal vorbei gehen.
Daran muss man sich allerdings nicht stören, ich habe sie auf jeden Fall gut ausklingen lassen - im wahrsten Sinne des Wortes - und war beim Open Doors Festival in Neu-Isenburg um Cashma Hoody und Skalamander zu sehen. Von ersteren habe ich leider nicht allzuviel mitbekommen, weil ich stattdessen lieber einmal quer durch die Statt gerannt bin um gewisse WG Mitbewohner vom (falschen) Bahnhof abzuholen. Naja, so ziemlich alles hat ein Ende und so auch dieser Horrortrip. Dafür war dann das Skalamander Konzert (wie der Name schon sagt: SKA und zwar von der besten Sorte ;)) einfach klasse.

Heute wurden dann die eineinhalb freien Tage (heute Nachmittag und morgen) erstmal mit einem Spontan-Blitz-Schwimmbadbesuch eingeleitet - 40 Minuten Hinfahrt, 40 Minuten Aufenthalt, 25 Minuten Rückfahrt (ok, geschummelt mit dem Bus, aber trotzdem) -- Mittagessen. Aber es hat sich zumindest gelohnt.
Sportlich sportlich ging es dann beim Beach-Soccer Turnier weiter. Vielleicht gabel ich ein paar Bilder auf, die ich dann hier reinstellen kann, aber vorerst gibts leider keine. Die grandiose Mädchenmannschaft "Burning Feet" (wer sonst außer mir könnte in einem Team mit derart kreativem namen spielen? [jaa ok, 4 andere, weil ich sonst allein auf dem Platz gestanden hätte, aber ihr versteht schon] ) haben immerhin den zweiten Platz belegt! Endlich mal eine vernünftige Ausrede für 4 neue blaue Flecken.. naja, muss auch sein ;)

Morgen wird dann erstmal geprobt bis zum umfallen, ich schlüpfe von der Rolle einer Putzfrau in die einer Gitarristin um dann später am Abend nochmals in anderer Besetzung allerdings die Saiten zu quälen. Freitag ist dann der grandiose Auftritt von Soft-Fall-System und Aliens of Fame (und diversen anderen, die an dieser Stelle keine große Rolle spielen *selbstverliebteshusten*)
Bilder von dem Spektakel folgen auf jeden Fall!

Bis dahin werde ich weiter darauf achten, dass ich nicht einfach an der nächsten Ecke zerschmelze. Auf der Linkliste ist übrigens ein Link hinzugekommen, den es anzusehen sich auf jeden Fall lohnt!

sweat on usw

nadine ;)
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So, die Ferien sind zur Hälfte um, und ich habe das Gefühl ich werde noch erschöpfter wieder zurückfahren als ich es vorher war. Besonders nach dieser Kampf-Shopping Tour heute, was mir eigentlich nicht wirklich ähnlich sieht, aber doch mal wieder sein musste :)
Das war dann auch erstmal der letzte Ausflug in die WM-Stadt Frankfurt. Im nächsten Monat werde ich wenn möglich einen etwas größeren Bogen um sie machen.
Deutsch wurde zwar schon vorher kaum auf der Straße gesprochen, nun aber hört man es noch weniger. Und wer vorher gedacht hat, es wäre voll auf der Zeil, sollte diesen Begriff jetzt eindeutig neu definieren, und am besten tauchen in dieser Definition auch die Worte "Nicht mehr treten können" und "wir quetschen uns von einem Laden in den nächsten" auf, um der Realität möglichst nahe zu kommen.
Man könnte meinen, ich wäre ein wenig ... Anti-Weltmeisterschaftlich eingestellt... und damit liegt man auch völlig richtig. Nichts gegen das große Turnier, um das es eigentlich irgendwann mal vor der Zeit des Kommerz- und Merchandisezeitalters ging, aber das, was in den letzten Monaten daraus gemacht wurde ist einfach unbeschreiblich . Man kann kein Radio mehr hören ohne in jeder Werbung unter Fanrufen oder Trainerzusprüchen das neuste Produkt angepriesen zu bekommen und auf jeder Plakatwand prangt mindestens ein Fußball und ein zugehöriges Feld. Nicht mal mehr über die Zeil kann ich laufen ohne von einem überlebensgroßen Michael Ballack angeschaut zu werden, der vom Commerzbankgebäude hinunterblickt und dort auch nichts anderes bewirken soll als "gut" auszusehen und das adidas logo in ein hübsches Licht zu rücken. Naja die ganzen japanischen Fabriken, die den billigen Fan-Tünnef herstellen werden sich über die größten Produktionszahlen ihres Lebens freuen und auch dem armen Kerl von Nicci, glücklicher und einziger Besitzer der Rechte für die Herstellung des äußerst knuffigen Goleo, den nur leider kein Mensch haben will, wird es hoffentlich jetzt in der Hochphase des WM-Wahns wieder besser gehen.
Freuen kann ich mich auch, und zwar darau, dass der ganze Spuk in einem Monat wieder abnimmt und sich in maximal drei Monaten keiner mehr darum kümmert!

Bis dahin werde ich ersteinmal meine Rest-Ferien genießen und am Wochenende noch zu einem kleinen (Reggae-)Konzert gehen. Ich hätte natürlich auch your Royal Highness Prinz William persönlich bei seinem Hessenbesuch in Kronberg die Klinke in die Hand geben können, aber das spar ich mir dann doch lieber auf und lass mir von meinen kranken Mitschülern (und WG Mitbewohnern) erzählen, wie es war... Sollte sich einer meiner Freunde in naher Zukunft als baldige Princess of England herausstellen, werde ich es hier posten...
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